Beim dritten Fluss um 9 Uhr abends gings dann definitiv nicht mehr weiter. Es gab zwei Alternativen: -den ganzen Weg zurueck durch die Nacht fahren...oder...- den Fluss zu Fuss durchqueren einen Schlafplatz suchen und die letzten 50 Km irgendwie weiter......Wir waren dem Taxifahrer nicht boese, er hatte wirklich sein bestes gegeben (und der arme Kerl musste noch die selbe Strecke bei Nacht zurueckfahren, natuerlich mit der Backe voller Kokablaetter...)
Wir hatten Glueck: Kinder, die in der Naehe wohnten, hatten unsere Hupe vom Auto gehoert und halfen uns den Fluss an der niedrigsten Stelle mit Sack und Pack zu ueberqueren. Schliesslich durften wir im Hof eines Hauses unter dem Sternenhimmel schlafen. Sogar einige Bretter, Ziegenfelle und Wolldecken wurden fuer mich und Micha aus Deutschland hingelegt. Das war ein Tag und eine trockene Nacht nach 2 Wochen regen!
Hier hinter dem Spital von Vallegrande wurde Che Guevara aufgebahrt um der Welt zu zeigen, dass er geschnappt wurde. Desweiteren wurde ihm die Hand abgehackt und durch einen Journalisten nach Cuba geschmuggelt aus Beweisgruenden. Eigentlich haetten Sie den Kopf auch senden sollen....jedoch hatten die Leute doch noch einen gewissen Respekt von Che, so wars nur seine Hand.....

Die Fahrt von Vallegrande nach Serrano sah dann ganz anders aus. Nach 2 Wochen Regenschauer scheint die Strasse eigentlich unbefahrbar zu sein. Wir brauchten nur einen Taxifahrer zu finden der verrueckt genug war das Abenteuer einzugehen und dies zu einem Preis der wahrscheinlich tiefer liegt als fuer 20km Fahrt in der Schweiz.
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